Sauberkeit als Lebensqualitäts-Faktor

Gutes Zeugnis für gepflegte Linzer Stadtnatur, Straßen, Geh- und Radwege sowie Haltestellen

Städtische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tagtäglich im Einsatz für Umwelt und Nachhaltigkeit:

Vom Spielplatzreinigen über Mülltonnenleeren bis hin zum Blumenpflanzen und der Park-Betreuung

„Sauberkeit und eine gepflegte Stadtnatur sind wichtige Lebensqualität-Faktoren“, zieht der für Stadtnatur- und Lebensqualität zuständige Vize-Bürgermeister Bernhard Baier eine positive Bilanz für das Jahr 2018 für den Geschäftsbereich Stadtgrün und Straßenbetreuung. Insgesamt haben die städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter 612 Hektar an Stadtnatur und Verkehrsflächen wie Straßen, Geh- und Radwege sowie Haltestellen betreut und gereinigt. Ihre Aufgaben sind vielfältig und verantwortungsvoll: Vom Spielplatzreinigen, über Blumenpflanzen bis hin zum Mülltonnenleeren und der Betreuung von Parks.

Von der 612 Hektar großen Gesamtfläche, die die städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betreut haben, machten 188 Hektar die Parks aus, 43 Hektar betrafen Spielplätze bei Schulen, Horten, Kindergärten und Krabbelstuben und 42 Hektar öffentlich zugängliche Spielplätze. Zudem kümmerte sich die Stadt um 62 Hektar Fremdflächen wie etwa den JKU-Park und den Promenadenpark. Auch Reinigung der Hundefreilaufflächen (3.800 Quadratmeter) oder etwa die Pflege des Naturschotterstrand in Alturfahr gehören zum Einsatzgebiet. 

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten hervorragende Arbeit und sind tagtäglich für die Lebensqualität der Linzerinnen und Linzer im Einsatz. Insbesondere die Reinigung der öffentlichen Flächen ist ressourcenintensiv. Daher muss unser langfristiges Ziel sein, die Bevölkerung für Müllvermeidung und damit Nachhaltigkeit zu sensibilisieren, zu einem verantwortungsvollen Umgang mit der Stadtnatur, ihrem direkten Lebensumfeld und damit nachfolgenden Generationen zu animieren“, erklärt Baier. Dies finde unter anderem mit der Pflanzung von tausenden Bienenfutterpflanzen in den Blumenbeeten der Stadt statt. Angesichts der massiv schrumpfenden Insektenbestände in Österreich (80 Prozent weniger Fluginsekten in den vergangen 20 Jahren), bereiten die Stadtgärtner für die wichtigen Insekten den Nährboden mit Bienenfutterpflanzen auf.

 Regelmäßig mehr als 3.000 Mülleimer geleert und 623 Haltestellen gereinigt

Insgesamt 6,4 Millionen Tonnen Müll haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im vergangenen Jahr in der Stadt entsorgt. Das ist gegenüber 2017 ein Minus von mehr als 260.000 Tonnen. Allein 623 Haltestellen wurden regelmäßig gereinigt sowie mehr als 3.000 Mülleimer entleert. Auch in diesem Bereich setzt der Geschäftsbereich auf innovative Lösungen: Seit Mitte Mai 2019 werden an fünf Standorten in der Innenstadt die modernen Riesen-Müllschlucker mit dem klingenden Namen „Bighai“ getestet. Die Mülleimer mit integrierten Aschenbechern sollen zu mehr Sauberkeit in der Innenstadt motivieren. „Durch das große Fassungsvermögen der neuen Linzer Müll-Haie quellen die Abfallbehälter nicht mehr so schnell über. Es hat viermal mehr Müll Platz als in den bisherigen Behältern“, so Baier, der aktuell an einem neuen städtischen Reinigungskonzept zur Verbesserung der Sauberkeit in der Stadt arbeitet. Die Pläne beinhalten unter anderem „Mobile Einsatzgruppen für akute Müllprobleme“ in der Stadt. Ein erfolgreiches Pilotkonzept, dass nun fix verankert werden soll. Zudem ist eine Aufstockung des Personals um 10 Prozent ab dem Jahr 2020, sowie ein Mehr an finanziellen Mitteln für Investitionen in Geräte und Maschinen dringend notwendig.