Pöstlingbergbahn-Fahrplan für Bewohner attraktiveren

„Die Pöstlingbergbahn mit ihrer idyllischen Trassenführung und einer langen Tradition ist als wichtiges Nahverkehrsmittel, als touristischer Anziehungspunkt und als Wahrzeichen heute nicht mehr aus dem Linzer Stadtbild wegzudenken“, will LAbg. GR Elisabeth Manhal, Klubobfrau der Linzer Volkspartei, das beliebte Verkehrsmittel auch für die Bewohner attraktivieren. Dazu müsse aber die Taktfrequenz vom derzeitigen 30-Minuten-Rhythmus auf einen 20-minütigen reduziert werden, damit die Bahn ganzjährig als öffentliches Verkehrsmittel eine echte Alternative zum Auto für die Bevölkerung darstelle.

„Zwar gibt es einen Sonder-Fahrplan mit kürzeren Intervallen an Wochenenden im Sommer, dieser richtet sich aber hauptsächlich an Touristen“, denkt Manhal an eine spürbare Verbesserung der Fahrzeiten. Neben kürzeren Wartezeiten für die Fahrgäste könnte dadurch auch einer Überfüllung der Bergbahn wirksam entgegengewirkt werden, was wiederum vielen Eltern mit Kinderwägen, älteren Fahrgästen und Menschen mit Beeinträchtigung zugutekomme und „zudem die Pöstlingbergbahn als Nahverkehrsmittel für die Bewohner zusätzlich attraktivieren würde“, ist Manhal überzeugt. „Mit dieser Forderung greifen wir einen dringenden Wunsch der Stadtteilbevölkerung auf und hoffen auf breite Unterstützung im Sinne der Menschen, der Umwelt und der Lebensqualität.“

Für die Gemeinderatssitzung am 10. Dezember bereitet die Linzer Volkspartei daher einen entsprechenden Antrag vor: „Die Linz Linien GmbH wird ersucht, die Intervalle der Pöstlingbergbahn so zu optimieren, dass es von Montag bis Freitag an Werktagen eine 20-minütige Taktfrequenz gibt. Die bisher bestehenden Ausnahmen mit 15-Minuten-Fahrplan sollen jedoch weiterhin beibehalten werden.“

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LAbg. Elisabeth Manhal, Klubobfrau der Linzer Volkspartei