Nibelungenbrücke: Radfahrlösung braucht konkreten Plan!

„Wir fordern ein Ende der FPÖ-Ankündigungsvarianten rund um den Radverkehr auf der Linzer Nibelungenbrücke“, kommentiert LAbg. GR Elisabeth Manhal, Klubobfrau der Linzer Volkspartei, die wankelmütigen Vorschläge des zuständigen Linzer FPÖ-Verkehrsreferenten Markus Hein. Anfang der Woche hätte er noch eine alte Version mit Verbreiterung und zusätzlicher Rampe für Radfahrer ins Spiel gebracht, zwei Tage später habe er ganz andere Wünsche. „Die Radfahrer in der Landeshauptstadt brauchen Lösungen, Verbesserungen und verlässliche Zusagen, auf die sie vertrauen können – da geht es auch um die Glaubwürdigkeit der Politik“, betont Manhal.

Statt dieser Wankelmütigkeit brauche es vielmehr ernstzunehmende Vorschläge. „Eigentlich sollte sich Hein bereits um eine Finalisierung konkreter Pläne und deren Finanzierung kümmern, damit nach Freigabe der neuen Westringbrücke keine Zeit mehr verstreicht“, sieht Manhal den zuständigen Verkehrsstadtrat am Zug. „Weiters fordern wir auch die Prüfung kurzfristiger Verbesserungsmaßnahmen, wie die von der Radlobby vorgeschlagene Öffnung der Abfahrtsrampe beim Ars Electronica Center Richtung Donau, die im vergangenen Jahr für Radfahrer gesperrt wurde“, so Manhal.

Linz_Nibelungenbrücke_Radfahrer_Fußgänger_Autos_Stadtpartei_200717__2_.JPG
Manhal_Hermann_Wakolbinger_29092020.jpg
LAbg. Elisabeth Manhal, Klubobfrau der Linzer Volkspartei Fotocredit: Wakolbinger