Massive Verteuerung für Stammgäste der Linzer Bäder

„Zum Saisonstart in den Freibädern nach der Corona-Schließung begrüßt die Linz AG ihre Dauergäste mit einer Erhöhung der Eintrittspreise“, kritisiert LAbg. Elisabeth Manhal, designierte Klubobfrau der Linzer Volkspartei, die Preispolitik der Linz AG. „Statt einer Saisonkarte kann man nur Punktekarten für eine bestimmte Anzahl an Eintritten kaufen, was eine massive Verteuerung bedeutet.“

Konkret heißt das: Statt wie bisher eine Saisonkarte um 65 Euro, gibt es kommenden Sommer ausschließlich Punktekarten um 60 Euro, mit denen 20 Eintritte möglich sind – oder alternativ eine Punktekarte für 40 Eintritte um 110 Euro. „Für all jene, die regelmäßig die Bäder der Linz AG besuchen, kommt es dadurch zu einer massiven Verteuerung“, rechnet Manhal vor. „Die Linzer Bäder haben sehr viele Fans, die im Sommer nahezu täglich den Schwimm- und Badespaß genießen wollen. Speziell für diese Gruppe und auch für aktive Sportlerinnen und Sportler sorgt die Einführung der Punktekarte nun für erhebliche Mehrkosten.“

„Ich habe mich daher direkt an den zuständigen Linz-AG-Generaldirektor Erich Haider mit dem dringenden Ersuchen gewandt, diese Tarifgestaltung im Sinne der vielen Linzer Badefans zu überdenken“, bekräftigt Manhal, die abermals auch auf die unflexiblen Öffnungszeiten hinweist. Denn wegen der coronabedingten Zugangsbeschränkungen wünscht sich Manhal eine Ausweitung der Öffnungszeiten in der Früh und am Abend, „damit mehr Linzerinnen und Linzer gerade im heurigen Ausnahmesommer das städtische Badeangebot nutzen können“.

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LAbg. Elisabeth Manhal, designierte Klubobfrau der Linzer Volkspartei