Manhal: Klarheit über Radverkehr auf Nibelungenbrücke

Nicht ganz einig scheint sich die FPÖ bezüglich des Radverkehrs über die Linzer Nibelungenbrücke zu sein. „Während FPÖ-Verkehrsstadtrat Markus Hein den alten, einst verworfenen Vorschlag einer Verbreiterung ausgräbt, verfolgt sein Parteikollege Verkehrslandesrat Günther Steinkellner den Plan, nach Fertigstellung der Westringbrücke einen Fahrstreifen je Fahrtrichtung der Nibelungenbrücke als Radweg zu nutzen“, wundert sich LAbg. GR Elisabeth Manhal, Klubobfrau der Linzer Volkspartei. „Vielleicht sollten sich die Herren vorab intern verständigen, ehe sie mit widersprüchlichen Ideen an die Öffentlichkeit gehen.“

Denn die betroffenen Radfahrer seien laut Manhal ohnehin genug geplagt. „Es ist unbestritten, dass gerade die Nibelungenbrücke ein neuralgisches Nadelöhr im Linzer Radverkehr darstellt und wegen Platzmangels auch gefährlich ist“, betont Manhal. „Vor allem die Auf- und Abfahrten sind unbefriedigend gelöst und es braucht eine Verbesserung der Situation.“ Daher sollte der Linzer Verkehrsreferent keine Luftschlösser bauen, sondern endlich für Klarheit sorgen, welche umsetzbaren Pläne man habe.

 

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LAbg. Elisabeth Manhal, Klubobfrau der Linzer Volkspartei