Linzer Volkspartei ist gegen Hauptplatzsperre!

„Wir sind strikt gegen eine undurchdachte Sperre des Linzer Hauptplatzes für Autos zum jetzigen Zeitpunkt“, reagieren Vize-Bürgermeister Bernhard Baier und die designierte Klubobfrau LAbg. Elisabeth Manhal von der Linzer Volkspartei mit Kopfschütteln auf einen Schnellschuss von FPÖ-Vize Markus Hein, der ab Mitte Juli den Linzer Hauptplatz zur Gänze autofrei machen möchte.

Hein redet zwar von einem Testlauf während der Sommerferien, der bei Bedarf jederzeit auch abgebrochen werden kann, wenn sich der Verkehr auf andere Innenstadtbereiche verlagern sollte. „Dabei vergleicht er Äpfel mit Birnen indem er völlig negiert, dass sich die innerstädtische Verkehrssituation nach Fertigstellung der neuen Donaubrücken möglicherweise gänzlich anders darstellen wird als in den Sommerferien“, sagen Baier und Manhal. „Wir wollen vielmehr warten, bis die Brücken errichtet sind, um dann eine aussagekräftige Testphase durchzuführen, die eine verlässliche Grundlage für weitere Schritte ist!“ Der Hein-Plan einer nicht durchdachten Hauptplatzsperre ist daher für die Linzer Volkspartei reiner Aktionismus, der abzulehnen ist.

Baier und Manhal kritisieren weiters, dass diese Hauruck-Aktion von Hein ohne Einbindung der Betroffenen – vor allem Bewohner, Wirtschaftsreibende und Anlieger – durchgeführt werden soll. „Nach dem corona-bedingten Verlust für die Geschäftsleute im Linzer Zentrum kommt jetzt Hein mit dem nächsten Anschlag auf die Unternehmer, die zu Recht um ihre Kunden bangen“, ergänzt der Linzer Wirtschaftsreferent Baier.

„Wenn man vor Verkehrsfreigabe der Brücken an eine Verkehrsberuhigung in der Innenstadt denkt, favorisieren wir die Möglichkeit der Begegnungszone“, schlagen Baier und Manhal vor. Erfolgreiche Beispiele dafür gebe es bereits in Linz, wie etwa die südliche Landstraße und die Herrenstraße.

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Vize-Bürgermeister Bernhard Baier
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LAbg. Elisabeth Manhal, designierte Klubobfrau der Linzer Volkspartei