Linzer Öffi-Fahrplan: „Geht nicht, gilt nicht!“

Manhal & Ziegler: „Jetzt sind kreative Lösungen gefragt“

„Geht nicht, gilt nicht!“ Mit Unverständnis reagieren LAbg. GR Elisabeth Manhal, Klubobfrau der Linzer Volkspartei, und JVP-Obfrau Helena Ziegler auf den lapidaren Hinweis der Linz AG, dass man mit den Öffi-Verkehrsmitteln zu Spitzenzeiten bereits am Limit fahre. „Die Situation ist untragbar und in Corona-Zeiten auch den Fahrgästen nicht zumutbar“, erneuern Manhal und Ziegler jetzt ihre Forderungen, zu Stoßzeiten am frühen Morgen und mittags gegen 13.30 Uhr für eine Lösung zu sorgen. Nun müsse der zuständige Verkehrsreferent Hein, der zugleich Aufsichtsratsvorsitzender der Linz Linien ist, umgehend handeln. „Jetzt kann die Linzer Stadtregierung zeigen, wie man es besser machen kann, anstatt den Kopf in den Sand zu stecken“, legen Ziegler und Manhal nach. Es seien kreative Lösungen gefragt, um die Fahrgäste vor Ansteckung zu schützen. „Eine Möglichkeit könnte etwa darin bestehen, Kapazitäten bei privaten Anbietern anzumieten, die ohnehin wirtschaftlich unter der Corona-Situation leiden“, geben Manhal und Ziegler einen Denkanstoß.

Manhal und Ziegler hatten nach einem Lokalaugenschein auf den eklatanten Missstand aufmerksam gemacht, dass sich „vor allem zu den Stoßzeiten sehr viele Fahrgäste an den Haltestellen und in den Linzer Öffis drängen, was kaum im Sinne der propagierten Corona-Vorsichtsmaßnahmen sein kann“. Und sie hätten sich gewünscht, dass die Linz AG reagiert und Lösungen präsentiert. Stattdessen gab es jetzt eine knapp gehaltene Absage mit dem Verweis auf fehlende Kapazitäten. „Kundendienst und Verantwortung schauen anders anders“, so Manhal und Ziegler.

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Fotocredit: Parzer
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LAbg. Elisabeth Manhal, Klubobfrau der Linzer Volkspartei
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Helena Ziegler, Obfrau Junge ÖVP Linz