Innovationsbüro entpuppt sich ials Inszenierungs-Tool für den Bürgermeister

400.000 Euro macht Bürgermeister Luger 2019 mir nichts, dir nichts ohne mit der Wimper zu zucken für sein Innovationsbüro locker“, übt Klubobmann Martin Hajart Kritik an der heute den Medien präsentierten Einrichtung. Was noch Ende 2018 als notwendige Koordinationsstelle zur Umsetzung und Weiterentwicklung des Linzer Innovationsprogramm verkauft wurde, entpuppt sich leider mehr und mehr als alleiniges Inszenierungs-Tool für den Bürgermeister mit „eigener Bühne“ am Linzer Hauptplatz.

In Zeiten wo Linz massiv den Sparstift ansetzen muss, einen Schuldenstand von 1,6 Milliarden Euro aufweist, und nicht einmal Geld für zeitgemäße Verkehrsprojekte wie moderne sichere Radwege, Begegnungszonen zur Entschleunigung des Verkehrs oder Gratis-Parken für E-Autos übrig hat (und das obwohl als eine der am Dienstag vorgestellten Innovations-Ideen ein „Symposium Urban Mobility“ angedacht ist), stellt sich für Hajart die Existenzberichtigung derartiger Einrichtungen. „Wir haben dieser Idee eine Chance gegeben, was jetzt präsentiert wurde ist enttäuschend.“ Er habe sich Umsetzungs- statt PR-Maßnahmen mit teuren Overhead-Kosten erwartet.