Flagge zeigen für eine gelungene Integration

Integration beinhaltet Rechte, aber auch Pflichten, und die Deutschpflicht gehört für mich klar dazu“, stellt Vize-Bürgermeister Baier fest. Ohne Deutschkenntnisse können Menschen am öffentlichen Leben nur sehr eingeschränkt teilhaben. Ganz abgesehen von den verschlechterten Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Besonders bitter ist, dass sich die Defizite in der Sprache besonders auch auf die Kindergeneration negativ auswirken. Gerade in der Schule oder bei der Suche nach einer Lehrstelle hat es die nächste Generation mit Sprachdefiziten oft besonders schwer.

In den Linzer Pflichtschulen ist aufgrund des hohen Anteils an Schülern mit nicht deutscher Muttersprache die Situation ganz besonders angespannt. Im Schuljahr 19/20 hatten von 7.769 Linzer Volksschülern 1.309 Schüler (=17%) den Status „außerordentlicher Schüler“ und konnten nur teilweise benotet werden.

Für die Linzer Volkspartei ist daher klar:

Die bisherige Sprachförderung in den Kindergärten und Horten muss auf die Wirksamkeit hin überprüft und basierend auf den Ergebnissen adaptiert werden. Auch Eltern von Kindern mit Sprachdefiziten sind in die Pflicht zu nehmen und in ein neues Sprachfördermodell einzubinden.

Ohne sprachliche Bemühungspflicht soll es in Zukunft keinen Aktivpass mehr geben. Wer nicht bereit ist, unsere Sprache und damit die Grundlage für eine gelingende Integration zu legen, soll auch nicht von öffentlichen Steuergeldern profitieren.  

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