Scharfe Kritik übt ÖVP-Klubobfrau Michaela Sommer an der Linzer FPÖ, die im Gemeinderat am Mittwoch einer Subvention in der Höhe von 110.000 Euro für das Theater des Kindes nicht zugestimmt hat.
Sommer sieht darin ein kulturpolitisches Fehlverständnis, das die kulturelle Entwicklung der Stadt gefährde: „Linz lebt von Vielfalt – nicht von einem kulturellen Minderheitenprogramm der blauen Fraktion!“
Kultur als Säule der Gesellschaft
„Dass die FPÖ diese wichtige finanzielle Absicherung verweigert, ist völlig unverständlich“, so Sommer. Kultur sei eine tragende Säule des gesellschaftlichen Lebens, insbesondere Angebote für Kinder.
„Gerade Einrichtungen wie das Theater des Kindes leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur kulturellen Bildung der Jüngsten. Dafür braucht es eine verlässliche und angemessene Förderung.“ Ein vielfältiges kulturelles Angebot für Kinder spieße sich aber offensichtlich mit dem eingeschränkten Kulturverständnis der FPÖ.
„Die FPÖ braucht endlich einen kulturpolitischen Weitblick“
Die ÖVP-Klubobfrau fordert die Freiheitlichen daher auf, ihre kulturpolitischen Scheuklappen abzulegen: „Wenn das Kulturverständnis bei der John Otti Band endet und maximal noch Schuhplattler das blaue Gemüt frohlocken lassen, wird es für unsere Kulturstadt schwierig.“
Linz zeichne sich durch kulturelle Lebendigkeit und ein breites Spektrum an Institutionen und Initiativen aus – ein nachweislich tourismus- und standortrelevanter Faktor.
„Es muss die gesamte Bandbreite abgedeckt sein – von der Volksmusik über die freie Szene bis hin zum Kindertheater. Vielfalt ist die Grundlage einer modernen Kulturstadt“, so Sommer abschließend.
