Ausstieg von Linz aus KUK-Vertrag längst überfällig!

Beteiligung an KUK überstieg die finanziellen Möglichkeiten der Stadt seit Anbeginn.

Bereits im Jahr 2016 hatte Vize-Bürgermeister und Wirtschaftsreferent Bernhard Baier angesichts der angespannten Finanzsituation der Stadt den Ausstieg von Linz aus dem Vertrag des Kepler Universitätsklinikums vorgeschlagen. „Schon damals hätte man der Wahrheit ins Auge sehen müssen, dass die 25 Prozent-Beteiligung und damit die Trägereigenschaft die finanziellen Möglichkeiten der Stadt um ein Vielfaches übersteigt“, so Baier über die Ende 2015 vertraglich vereinbarte Zusammenführung von AKH Linz, Landesfrauenklinik und Landesnervenklinik zum neuen Kepler-Uniklinikum (KUK). Für Baier ist daher 5 Jahre später, der Ausstieg der Stadt aus dem KUK-Vertrag ein längst überfälliger Schritt. „Freilich wäre es allemal besser gewesen, dieses finanzielle Abenteuer erst gar nicht einzugehen, der Stadt Linz wären damit viele Millionen Euro erspart geblieben“, so Baier abschließend.

Bildschirmfoto_2020-03-26_um_08.28.13.png
Vize-Bürgermeister Bernhard Baier