Absage der Kurzparkzonen-Aufhebung: Wenn nicht jetzt, wann dann?

Mit völligem Unverständnis reagiert LAbg. KO Elisabeth Manhal von der Linzer Volkspartei auf die heutige, lapidare Feststellung von SPÖ-Bürgermeister Klaus Luger und seinem FPÖ-Verkehrsstadtrat Markus Hein, die beide ernsthaft behaupten: „Aufhebung der Kurzparkzonen macht vorerst keinen Sinn.“ Das will Manhal nicht so stehen lassen: „Bis sich die beiden Herren überlegt haben, ob es Sinn macht, ist der Lockdown wieder vorbei. Wenn nicht jetzt, wann dann macht eine Aufhebung der Kurzparkzonen in der Stadt Sinn?“

Da würden auch nicht - nachvollziehbare Argumente nicht helfen - andere Städte wie Wels oder Steyr, die sofort mit Lockdown-Start zumindest die Gebühreneinhebung ausgesetzt haben, seien Linz in dieser Hinsicht weit voraus. Vor allem das Argument, dass gar nicht so viele Parkplätze frei wären, zähle nicht. „Wenn viele Linzerinnen und Linzer selbst im Homeoffice arbeiten, ist es doch logisch, dass deren Parkplätze natürlich besetzt bleiben“, ist das für Baier ein Grund mehr, die Kurzparkzonenregelung aufzuheben, weil Einpendler und Linzer aus anderen Stadtteilen niemandem einen Platz wegnehmen würden. „Gerade die Aufhebung aller Kurparkzonen kann ein kleiner Beitrag zur Erleichterung sein, um die Mitarbeiter in systemrelevanten Berufen zu entlasten und ihnen zudem einen unbeschwerten und sicheren Weg in die Arbeit zu gewährleisten“, erneuert Manhal die Forderung, „unverzüglich auf diese besonderen Umstände zu reagieren“.

„Auch wenn die Situation eine andere ist als im Frühjahr ist – im Sinne der betroffenen Menschen macht ein Aussetzen der Kurzparkzonenregelung durchaus Sinn und ist auch ein Signal in Richtung derer, die unser System am Laufen halten“, bekräftigt Manhal.

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LAbg. Elisabeth Manhal, Klubobfrau der Linzer Volkspartei Fotocredit: Wakolbinger