Ab 15. Mai: Erleichterung für Linzer Wirte!

Aktuell keine Zahlungsverpflichtung für Linzer Gastgartengebühren – Entscheidung über endgültigen Gebührenerlass wird aber erst getroffen.

Keine zusätzlichen Kosten für Wirte bei Vergrößerung ihrer Schanigärten.

Donnerstagfrüh im Stadtsenat konnte Vize-Bürgermeister und Wirtschaftsreferent Bernhard Baier eine Erleichterung für Linzer Wirte und ihre Gastgärten erreichen. Demnach wird es mit der Wiedereröffnung der Gastronomie ab 15. Mai ganz unbürokratisch möglich sein, neue Schanigärten zu eröffnen oder Gastgärten zu vergrößern. Für Baier ein wichtiger Schritt zum Schutz der Gesundheit der Bevölkerung und der Einhaltung des von der Bundesregierung verordneten 1-Meter-Abstandes sowie der Wiederbelebung der Wirtshauskultur. „Damit schaffen wir ganz flexibel und unbürokratisch mehr Open-Air-Gastroflächen und damit ein vermehrtes COVID 19-konformes Platzangebot in den Schanigärten“, so Baier.

„Wir wollen beim Aufstellen von Schanigärten so viel Flexibilität wie möglich walten lassen. Auch dort wo bis dato keine Gastgärten möglich waren, wird man nach Möglichkeiten suchen, Schanigärten umzusetzen und so den Wirten unter die Arme zu greifen“, erklärt Wirtschaftsreferent Baier die Vorgehensweise. Derartige Vergrößerungen von Freiflächen werden für die Gastronomen kostenlos sein.

Weiters wurde am Donnerstag vereinbart, dass den Wirten bis auf Weiteres keine Gastgartengebühren vorgeschrieben werden. Damit entstehen aktuell keine Zahlungsverpflichtung für Schanigärten und es kommt zu keiner weiteren finanziellen Belastung der krisengebeutelten Unternehmer. Ob es zu einem generellen Erlass der von Vize-Bürgermeister Baier geforderten Linzer Gastgartengebühren kommt, wird im Rahmen einer städtischen Budget-Klausur im Mai geklärt. Für Baier sind die vereinbarten Erleichterungen für Gastronomen jedenfalls ein erster wichtiger Schritt für die Planungssicherheit der Linzer Wirte. Derzeit würden die Details der Maßnahmen erarbeitet. Für Baier ist jedoch klar, dass er sich weiterhin dafür einsetzen wird, dass den Linzer Gastronomen die Schanigartengebühren nicht nur gestundet sondern generell erlassen werden. „Unsere von der Corona-Krise schwer getroffenen Wirte müssen uns den Erlass der Gastgartengebühren wert sein."

Insgesamt gibt es in der Landeshauptstadt 280 Gastgärten, 160 davon in der Innnenstadt. Die Kosten für die gastronomischen Flächen im Freien liegen in Linz zwischen 19 und 32 Euro pro Quadratmeter/Saison. Insgesamt geht es um 120.000 Euro, die die Stadt an Gastgartengebühren pro Jahr einnimmt. 

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Vize-Bürgermeister Bernhard Baier Foto: Röbl